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  • Ion Loosli
  • NLB

NLB: Letztes Heimspiel der Qualifikation


Am vergangenen nasskalten Samstag traf das Fanionteam im Kirchacker auf das 3. Platzierte Avenches.
Die Gekkos hatten nach der inspirationslosen Derbyniederlage gegen Oensingen, welches gleich mit 6:1 verloren wurde einiges gut zu machen.

Bereits vor dem Spiel hatten die Gekkos einen herben Verlust zu beklagen.
Goalie-Routinier Marti verletzte sich bei einer unglücklichen Abwehraktion beim Einspielen schwer am Knie und schied somit aus.
An dieser Stelle gute Besserung Matrix!

Avenches startete sehr druckvoll ins Spiel und bestimmte die ersten 10 Minuten dieses Spiels.
Die Gekkos konnten dank einem starken Goalie und einer starken Abwehr dagegenhalten und lange die Null halten.
Doch der Druck seitens Avenches nahm nicht ab und die torgefährlichen Verteidiger Avenches kamen immer wieder zu Abschlüssen.
12 Minuten wehrten sich die Gekkos erfolgreich, dann ging jedoch der Topsniper der waadtländer im Slot vergessen, welcher dies eiskalt ausnützte.
Rund vier Minuten später tauchte erneut der waadtländer TS vor Torhüter Schnyder auf und liess diesem keine Chance. 0:2 nach 16 Minuten und auch zur Pause.
Die Gekkos spielten gut mit gegen diesen schnellen und effizienten Gegner, kamen jedoch offensiv noch nicht oft genug in die gefährliche Zone.

Trainer Jäggi ermutigte seine Mannschaft in der Pause weiter defensiv solid zu spielen und offensiv mehr Druck auf die Verteidiger zu generieren.
Die Mannschaft erhörte Ihren Trainer und kam motiviert und energiegeladen aus der Pause, wurde allerdings rasch durch eine Strafe gebremst.
Diese wurde postwendend durch Avenches ausgenutzt. Als wäre dies nicht schon genug erhöhte Avenches nur eine Minute später auf 0:4.
Manch ein Zuschauer schrieb da die Gekkos wohl schon ab. Doch die Gekkos powerten nun noch mehr und kamen nun ganz im Spiel an.
Nun musste auch Avenches Strafen nehmen und die Gekkos konnten Ihr gefürchtetes Powerplay aufziehen.
Nach 32:51 war es endlich soweit, Frech verwertete einen präzisen Querpass von Teuscher eiskalt zum 1:4.
Die Gekkos waren nun das bessere Team und konnten nun Avenches unter Druck setzen.
So war es Kummer in der 40. Minute welcher nach einem Pass Teuschers alleine Richtung waadtländer Tor zog und den Ball eiskalt versenkte.
Leider wurden die Gekkos in dieser starken Phase von der Pausensirene gestoppt.

Doch das dritte Drittel startete genauso wie das letzte aufgehört hatte.
Die Gekkos gaben den Ton an und kamen zu Chancen. Mehrfach scheiterten die Gekkos aus aussichtsreichster Position.
In der 46. Minute fasste Avenches eine weitere Strafe und was die Gekkos nun zeigten war Vorführmaterial für jede Trainerschulung.
Mit nur vier Ballberührungen wurde die Box von Avenches ausgespielt. Kummer vollendete die Kombination vor dem Tor im Stile eines Routiniers.
Nach diesem Paukenschlag im Powerplay zum Anschlusstreffer, wurden die Gekkos jedoch, wie so oft in dieser Saison, kalt geduscht.
Man war besser im Spiel als der Gegner aber gestand dem Gegner wieder ein einfaches Tor nach einem individuellen Fehler zu.
3:5 stand es so rund 10 Minuten vor Schluss, doch wieder gab man nicht auf und kämpfte weiter.
In doppelter Überzahl bot sich den Gekkos die Chance wieder heranzukommen doch man vergab alle Möglichkeiten zum erneuten Anschlusstreffer.
So kam es wie es meistens kommt «Wer sie vorne nicht macht, kriegt sie hinten.»
Diese Weisheit traf leider auch in diesem Spiel zu. Avenches erhöhte in Minute 53 und entschied so die Partie.
Die Gekkos kämpften weiter aber schafften es nicht mehr das Runde ins Eckige zu befördern.

Trotzdem kann dieses Spiel als Reaktion auf die Derbyniederlage angesehen werden.
Man sah eine kämpferische und leidenschaftliche Leistung der Gekkos und man präsentierte sich auf Augenhöhe mit einem der besten Teams dieser Liga.

Der einzige Vorwurf welcher man der Mannschaft machen konnte war die fehlende Effizienz im Abschluss.
Daran gilt es sicherlich zu Arbeiten im Hinblick auf die Playoffs.

Zum Abschluss der Qualifikation geht es nächsten Samstag an den Greyerzersee zum Schlusslicht La Roche.

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