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  • Ion Loosli
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NLB: Gegen NLA-Absteiger und NLB-Meister

An den vergangenen zwei Wochenenden trafen die Gekkos zuerst auf den NLA-Absteiger aus Novaggio und eine Woche später auf Rossemaison den letzjährigen Ligadominator.

Mangelnde Chancenauswertung im Tessin

Am 22. August machten wir uns auf die Reise in Tessin nach Novaggio.
Die Mannschaft war topmotiviert und wollte die Niederlage aus dem ersten Spiel vergessen machen.
Die Gekkos starteten stürmisch und kamen in den ersten Minuten zu guten Chancen.
Man konnte mit dem Absteiger mithalten und machte sogar mehrheitlich das Spiel.
Doch man vermochte sich nicht für die gute Leistung zu belohnen, im Gegenteil nach einem Powerplaytor der Tessiner
fiel man kurzzeitig auseinander und kassiert innerhalb kurzer Zeit zwei weitere Tore.
Zur Pause stand es so etwas unverdient 3:0 für die Platzherren.

Die Gekkos fingen sich zum Start des 2. Drittels wieder und kämpften weiter.
Es war generell kein Spiel für Hockeyästheten auf diesem in die Jahre gekommenen Hockeyplatz lief in diesem Spiel viel über den Kampf.
Die Gekkos nahmen diesen Kampf an und kamen durch Captain Jobin in der 35. Minute zum Anschlusstreffer, mehr sollte in diesem Drittel nicht mehr gelingen.

Ins 3. Drittel startete man erneut gut und konnte die Defensive der Tessiner beschäftigen.
So war es Wirbelwind Kummer welcher die Gekkos in der 45. Minute bis auf ein Tor heranbrachte.
Doch anstatt weiter konzentriert den nächsten Treffer zu suchen, schliefen die Gekkos für eine Sekunde und prompt wurde dies bestraft.
Quasi direkt nach dem Bully erhöhte Novaggio auf 4:2.
Die Gekkos gaben zu keinem Zeitpunkt in diesem Spiel auf und kämpften bis zum Schluss.
So war es erneut Jobin, welcher mit einem für Ihn untypischen und überraschend harten Slapshot erneut verkürzte.
Doch es sollte nicht sein, die Gekkos vergaben an diesem Tag zu viele Chancen.
So lief auch der Schreiberling kurz vor Schluss alleine Richtung Novaggio Goalie und scheiterte.
Im Gegenzug erzielte Novaggio kurz darauf das entscheidende 5:3.


Verhängnisvolle drei Minuten gegen Rossemaison

Mit Rossemaison hatte man noch eine Rechnung offen, schied man doch nach 3 umkämpften Spielen im Playoff-Halbfinal gegen die Jurassier aus.
Die Gekkos starteten phänomenal ins Spiel und markierten direkt mit dem ersten Angriff den Führungstreffer.
Im Stile einer Dampfwalze bahnte sich Teuscher einen Weg vors jurassische Tor und traf bereits nach 15 Sekunden.
Die Gekkos waren im Spiel angekommen und zeigten starke 10 Minuten gegen den Meister. Was dann kam ist schwierig zu rechtfertigen.
Innerhalb von 2:35 liess man sich von Rossemaison vorführen und kassierte 4! Tore.
Man stand während dieser Zeit neben den Schuhen und liess Rossemaison gewähren, diese nutzten den Platz eiskalt aus.
Coach Jäggi war gezwungen sein Timeout zu nehmen und seine Schützlinge aufzuwecken.
Die Gekkos fingen sich wieder zeigten wieder die nötige Konzentration, um gegen Rossemaison zu bestehen.
Mehr noch, im Powerplay verkürzte Aeschlimann durch einen Abpraller zum 2:4 Pausenstand.

Ins 2. Drittel starteten die Gekkos nicht mehr ganz so konzentriert und wieder wurde dies schonungslos bestraft.
Rossemaison zog nun innert kürzester Zeit auf 2:7 davon.
Die Gekkos wurden für jeden kleinen Fehler in diesem Spiel bestraft.
Doch wie schon gegen Novaggio zeigten die Gekkos viel Leidenschaft und kämpften weiter, dies sicherlich auch um allen zu zeigen, dass die Mannschaft auch weiterhin hinter dem in der Kritik stehenden Trainer steht. 😉

Im 3. Drittel machten die Gekkos mehrheitlich das Spiel und schossen wie wild auf das jurassische Tor.
Doch zu selten kam man dabei in die richtig gefährliche Zone vor dem Tor.  Rossemaison verteidigte die Führung clever und lies kein weiteres Tor mehr zu.
Ein Schuss ins leere Tor sorgte für den 3:8 Endstand. Durch schwache drei Minuten brachte man sich um die Chance dieses Spiel zu gewinnen. 
Über die Mehrheit des Spiels war man dem Meister ebenbürtig und konnte mithalten.

In beiden Spielen war man ebenbürtig und zeigte viel Herz und Leidenschaft, doch durch unnötige Unkonzentriertheiten verlor man in beiden Spielen.
Die Mannschaft ist auf dem richtigen Weg, muss allerdings weiter an sich arbeiten und konsequenter und konzentrierter auf dem Platz agieren, um zu Ihrem ersten Sieg zu kommen.

Ein bedenklicher Negativpunkt wurde in diesem Spiel dennoch seitens eines Rossemaison-Spielers erreicht. Das verhaltensauffällige «enfant terrible» in den Reihen der Jurassier welches zu Corona-Zeiten einem Gekkos-Spieler während dem Spiel ins Gesicht spuckte sorgte hierfür.
Dieses Verhalten ist absolut zu verurteilen und findet daher auch eine Erwähnung in diesem Matchbericht.

Die Gekkos bedanken sich bei den zahlreichen Zuschauern für die Unterstützung! 

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