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NLB Playoffs: Starke Teamleistung!

Zur Prime-Time um 20 Uhr trafen die Gekkos auf Rossemaison II im 1. Spiel des Playoff-Halbfinals.
Rossemaison war der klare Dominator der Qualifikation und vor allem in der heimischen Halle ungeschlagen.
Viele Gekkos-Fans nahmen die Reise ins Forum Biwi in Rossemaison auf sich und die Reise sollte sich lohnen.
Denn was den Zuschauern geboten wurde, war schlicht die beste Gekkos Teamleistung der Saison.

Doch von Anfang an, wie erwartet machte Rossemaison von Beginn weg Druck und versuchte die Gekkos in der Defensive einzuschnüren.
Leider gelang dies und bereits nach 68 Sekunden waren die Gekkos im Rückstand. Rossemaison drückte weiter und versuchte früh davon zu ziehen.
Die Gekkos jedoch hielten dagegen und fuhren gefährliche Konter. Einfaches und konsequentes Hockey verlangte Coach Jäggi vor dem Spiel und dies bekam er zu sehen.
Frech brachte den Ball Richtung Tor und Rolli verwandelte die Abpraller eiskalt zum 1:1 in der 5. Minute.
Rossemaison machte jedoch weiter das Spiel und kam zu zahlreichen Chancen, doch entweder war ein Stock eines Gekko dazwischen oder der überragende Goali Marti parierte.
Das Drittel ging mit 1:1 zu Ende, ein erster kleiner Teilerfolg für die Gekkos.

In der Drittelspause motivierte Jäggi sein Team etwas mutiger in der Offensive aber weiterhin konzentriert in der Defensive zu spielen.
Das Drittel begann bereits wie im vergangenen Drittel mit einem schnellen Treffer für Rossemaison.
Als dann wenig später auch noch Jobin auf die Strafbank wanderte, erwarteten wohl viele der Zuschauer das Rossemaison nun davonziehen würde.
Doch ein Gekko hatte da etwas dagegen! Defensivkünstler David "49er" Widmer eroberte den Ball und zog los Richtung jurassisches Tor.
Auf Höhe der Mittellinie nahm er sein Ziel ins Visier, holte zum Slapshot aus und TRAF!!...
…den Stock des Rossemaison Verteidigers so gekonnt, dass der Ball zum perfekten Lob wurde und über den jurassischen Goalie hinweg in die Maschen flog. Shorthander!
Die Freude über den Ausgleich war gross, doch man hatte weiterhin noch 1 ½ Minuten Unterzahl zu überstehen.
Die Gekkos fighteten, blockten zahlreiche Schüsse und Pässe ab und konnten siche weiterhin auf einen bärenstarken Goalie verlassen.
Man überstand die Strafe und es kam noch besser.
Stampfli lancierte mit einem Hechtsprung den von der Strafbank kommenden Jobin mustergültig welcher den Rossemaison-Goalie souverän mit einem "Übersteiger" aussteigen liess und zur erstmaligen Gekkos-Führung einschoss. Leider dauerte es nur gerade 17 Sekunden bis Rossemaison mit einem Weitschuss, welcher durch Freund und Feind hindurch den Weg ins Netz fand, ausgleichen konnte.
Die Gekkos waren nun besser im Spiel und waren Rossemaison ebenbürtig.
Doch weiterhin kamen die Jurassier zu besseren Torchancen, so war es Rossemaison welches in der 29.Minute mit 4:3 in Führung ging.
Anstatt den Schwung des Führungstores mitzunehmen und weiter Druck zu machen, bremste sich Rossemaison gleich selbst aus.
Mit einem üblen Check gegen den Kopf wurde Marti niedergestreckt. Zum Glück blieb der Gekkos-Oldie, bis auf einen Cut im Gesicht unverletzt und konnte weiterspielen.
Der Übeltäter kassierte derweilen eine 5 Minuten-Strafe und bescherte den Gekkos die Chance erneut auszugleichen.
Und wie Sie diese Chance zu nutzen wussten! Zuerst glich Stampfli aus und nur wenige Sekunden später schoss Seifert seine Farben gar in Front.
Nun zogen die Gekkos davon! Aeschlimann, Marti und Loosli trafen bis zur Minute 39 je einmal und sorgten dafür das sich einige Fans wohl verdutzt die Augen rieben.
Die Gekkos führen in der Halle von Rossemaison mit 4:8! Das es jedoch im Inlinehockey schnell gehen kann und ein 4 Tore -Vorsprung schnell egalisiert werden kann,
weiss man spätestens seit dem Viertelfinal-Spiel gegen La Tour. Leider schafften es die Gekkos nicht den 4 Tore-Vorsprung in die Pause zu retten.
Bei angezeigter Strafe kam Rossemaison noch vor der Pause zum Anschlusstreffer.

Es lag eine Sensation in der Luft, die Gekkos waren auf dem besten Weg den Qualisieger auf dessen heimischen Parkett zu besiegen.
Doch es standen noch zwanzig harte und intensive Minuten vor der Mannschaft.
Coach Jäggi mahnte sein Team daran die Disziplin und das Tempo weiterhin hochzuhalten und sein Team wusste dies umzusetzen.

Man konnte sich weiterhin auf seinen welschen Hexer Marti verlassen und gestand Rossemaison nur noch wenige Chancen zu.
Ruhig und diszipliniert spielte man die ersten 10 Minuten des letzten Drittels herunter und fuhr vereinzelt gefährlich Konter.
Ein Konter, gefahren von Kummer und Loosli war es dann auch welcher die Gekkos noch näher an die Sensation brachte.
Kummer erkämpfte sich in gewohnter Kummermanier an der Bande den Ball zog Richtung Tor los und bediente den völlig freistehenden Loosli perfekt.
5:9 für die Gekkos und die Halle bebte! Genüsslich wurde die Solothurner Fahne auf jurassischem Boden geschwenkt.
Doch Rossemaison antwortete vehement, mit einem Doppelschlag durch die Altmeister Weiss und Koulmey meldeten sich die Jurassier schlagartig zurück im Spiel.

Noch sieben Minuten zu gehen und Rossemaison setzte bereits früh alles auf eine Karte und nahm den Goalie raus.
Die Gekkos kämpften voller Leidenschaft, warfen sich heroisch in jeden Schuss und jeden Pass hinein und brachten den Vorsprung über die Zeit!!
SIEG IN ROSSEMAISON!

Frenetisch wurden die Spieler nach dem Sieg gefeiert und manch einer sprach vom besten Spiel das er seit langem von den Gekkos gesehen hat.
Es war eine geschlossene und leidenschaftliche Teilleistung, sowie eine überragende Goalieleistung welche diesen Triumph ermöglichte.

Doch gewonnen ist mit diesem Sieg noch nichts!
Es gilt kommenden Samstag diese Leistung zu bestätigen und zu wiederholen um eine Chance auf den Finaleinzug zu haben.

DAS FANIONTEAM BRAUCHT AM SAMSTAG 17:00 UHR IM KIRCHACKER
DEINE LAUTSTARKE UNTERSTÜZUNG!

GEMEINSAM IN DEN PLAYOFF-FINAL!

 

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Die nächsten Spiele

Sa 12.09.2019 17:00 Gekkos Gerlafingen - Rossemaison II

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NLB: Ein verrücktes Spiel!

Am vergangenen Samstag stand das 2. Spiel der Playoff 1/4 -Final Serie zwischen den Gekkos und La Tour an. La Tour nach der Niederlage im 1. Spiel unter Zugzwang.
Die Gekkos waren voll motiviert die Halbfinalqualifikation mit einem Heimsieg zu sichern und dies sah man den Hausherren auch von Minute 1 an.

La Tour startete stürmisch ins Spiel, doch die Gekkos konnten entgegenhalten und kamen in der Folge selbst zu guten Chancen.
Bereits in der 4. Minute konnten die Gekkos durch TS Kummer in Führung gehen. Die Gekkos waren nun definitiv im Spiel angekommen und setzten die Gäste zunehmend unter Druck.
Mit einem Doppelschlag durch Seifert und Stampfli zogen die Gekkos bis zu 12. Minute auf 3:0 davon.
La Tour ihrerseits antwortete umgehend durch Minacci und kam sofort wieder auf 3:1 heran.
Man hatte sich vor dem Spiel vorgenommen diszipliniert zu spielen und den Gästen keine Chance zu geben Ihr gefährliches Powerplay auszuziehen.
Leider gelang dies nicht wunschgemäss, Rolli sass auf der Strafbank als Vesin kurz vor Ablauf der Strafe auf 3:2 verkürzte.
Die Gekkos nun etwas verunsichert, retteten diesen Vorsprung mit viel Einsatz und einem starken Goalie Marti in die Pause.

Wie bereits in Spiel 1, kamen die Gekkos energiegeladen und aggressiv aus der Drittelspause.
La Tour wurde regelrecht überfahren in dieser Phase. In der 24. Minute münzte sich diese Überlegenheit in Tore um.
Zuerst Marti und kurz darauf Stampfli sorgten für eine 5:2 Führung für die Hausherren. Doch wieder nahm man eine unnötige Strafe und wieder kassierte man ein unnötiges Gegentor.
Nur noch 5:3, doch nicht für lange TS Kummer verwertete quasi im Gegenzug einen Abpraller aus schier unmöglichem Winkel zu erneuten 3 Tore Führung.
Es entwickelte sich ein munteres Auf und Ab mit Chancen auf beiden Seiten, mit dem Unterschied das Goalie Marti keinen Ball mehr durchlies und sich die Gekkos weitaus effektiver zeigten.
Schnellimbiss-Grilleur Seifert und Topsniper Kummer erhöhten bis zur Pause auf 8:3 für die Gekkos.
5 Tore Vorsprung und noch 20 Minuten zu gehen, wenn alles normal läuft sollte das reichen für die Halbfinalqualifikation, doch in diesem letzten Drittel war nichts normal.

La Tour in Drittel 3 mit neuem Goalie und dem Rücken zur Wand, startete druckvoll in dieses Drittel.
Prompt nahmen die Gekkos, Strafen welche umgehend vom wohl stärksten Powerplay-Team der Liga ausgenutzt wurden.
Bis zur 50. Minute stellte La Tour dank 2 Powerplaytreffern und einem Tor durch Rossel auf 8:6. Von den Gekkos war in dieser Phase nicht viel zu sehen, man war sich wohl schon zu sicher und gedanklich schon an der HESO.
Einzig nennenswerte Aktion in dieser Phase war ein Goaliewechsel der Gekkos. Der 2.Liga Goalie mit langjähriger NLB Erfahrung Heeb übernahm den Platz vom in Stich gelassenen Stammgoalie Marti.
Der von Coach Jäggi erhoffte Ruck ging leider nicht durch die Mannschaft.
Bereits mit der ersten Aktion musste Goalie Heeb seine Beweglichkeit unter Beweis stellen und im Stil eines Zirkusakrobaten abwehren um einen Shorthander zu verhindern.
Die Gekkos nun völlig von der Rolle und La Tour witterte die Chance dieses Spiel noch drehen zu können. La Tour war nun drückend überlegen und schnürten die Gekkos in der eigenen Zone ein.
So kam es wie kommen musste, La Tour glich durch einen Doppelschlag aus. 8:8! La Tour hatte innert 12 Minuten einen 5 Tore Rückstand aufgeholt.
Die Gekkos waren angezählt. Coach Jäggi musste reagieren, nahm sein Timeout und stellte auf 2 Linien um. Er versuchte sein Team wachzurütteln und in jedem Spieler wieder das Playoff-Feuer zu entfachen.
Es schien im gelungen zu sein, denn was jetzt von den Gekkos kam war ein Feuerwerk!
Kummer, Stampfli und Marti trafen innerhalb von 96 Sekunden je einmal und stellten auf 11:8!
Wow, welch eine Reaktion der Gekkos! Die Gekkos bewiesen Moral und Leidenschaft und liessen sich auch durch den Anschlusstreffer zum 11:9 in der letzten Minute nicht mehr verunsichern.
Man wankte kurzzeitig doch gewann die Serie sicherlich verdient mit 2:0 und steht somit im Halbfinale.

Ein verrücktes Spiel! Doch die Gekkos qualifizieren sich für den PLAYOFF-HALBFINAL!
Im Halbfinale treffen die Gekkos auf Qualidominator Rossemaison II!

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Die nächsten Spiele

Sa 05.10.2019 20:00 Rossemaison II - Gekkos Gerlafingen
Sa 12.09.2019 17:00 Gekkos Gerlafingen - Rossemaison II

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NLB: IT'S PLAYOFF TIME!

Die schönste und gleichzeitig härteste Phase der Saison steht an.
Die Gekkos treffen im Viertelfinale der Playoffs auf den bestens bekannten Gegner La Tour.
Seit Jahren duellieren sich diese beiden Teams auf Augenhöhe, das sollte auch an diesem Samstag so sein.

Die ersten 10 Minuten verliefen relativ ruhig, beide Teams wollten noch nicht zu viel Risiko eingehen.
Die Gekkos konnten trotz leichter Feldüberlegenheit noch nicht in Führung gehen und La Tour beschränkte sich mehrheitlich auf Konter.
In der 18. Minute als die Gekkos in Überzahl agieren konnten war es endlich soweit.
Aeschlimann lancierte mit einem herrlichen Querpass den völlig freistehenden Rolli, welcher problemlos und eiskalt verwandeln konnte.
Diese Führung hielt nur gerade 25 Sekunden an, ehe La Tour mit einem Konter den Ausgleich erzielen konnte.
Etwas glücklich und entgegen dem Spielverlauf kam La Tour so mit 1:1 in die Pause.

In der Drittelspause verlangte Coach Jäggi von seinen Mannen wieder mehr Zug aufs Tor und ein konsequenteres Pressing.
Wie so oft in dieser Saison wurden die Forderungen des Trainers umgehend auf dem Feld umgesetzt.
Ein klares Zeichen das der Trainer auch in den Playoffs sein Team zu Erreichen vermag. Die Gekkos legten los wie die Feuerwehr in diesem 2. Drittel.
Die Gekkos setzten La Tour mächtig unter Druck und nutzten Ihre läuferischen Vorteile aus.
So war es der jugendliche Student mit Burger-King Vergangenheit Seifert welcher bewies, dass er nebst Burger auch Tore machen kann.
Die Gekkos spielten mit dem gleichen Tempo weiter und dominierten in dieser Phase La Tour.
Nur 30 Sekunden später tankte sich TS Kummer durch die La Tour Verteidigung, brachte den Ball gefährlich aufs Tor und provozierte so einen Abpraller welcher Loosli nur noch einschieben musste.
In der Folge konnten die Gekkos erneut Powerplay spielen und erneut war es Seifert welcher dies eiskalt ausnützte.
Drei Gekkos-Tore innerhalb von rund 6 Minuten, welch ein Start in dieses Mitteldrittel!
Doch das war noch nicht alles, bis zur Spielmitte erhöhte TS Kummer auf 1:5! Was nun geschah war unnötig aber zeigte erneut auf das diese Mannschaft mental stark ist.
Nach 2 kleinen Strafen und 2 Toren durch Inlinehockey-Urgestein Minacci war La Tour wiederdran. In solchen Situationen waren die Gekkos des Öfteren eingebrochen.
Doch nicht heute, man reagierte umgehend und konnte wieder auf 2 Tore davonziehen.
Wieder war es Loosli welcher nach einer starken Einzelaktion von Kummer genau richtig stand und einschieben konnte.
Noch vor der Pause nahmen die Gekkos erneute eine Strafe. Gegen eine so starke Powerplay-Mannschaft wie La Tour entsteht dabei immer Gefahr.
So kamen die Waadtländer 8 Sekunden vor Drittelsende erneut im Powerplay auf zwei Tore heran.

Es stand ein hitziges und spannendes letztes Drittel an und die Gekkos starteten wieder perfekt in dieses Drittel.
Jungspund Teuscher (Nicht wie im Telegramm Goalie Marti), verwandelte im Stile eines Routiniers eine Vorlage von Kummer eiskalt.
Erneut konnte La Tour nur kurz darauf nach einem Abstimmungsfehler in der Gekkos-Abwehr verkürzen und erneut hatten die Gekkos die passende Antwort parat.
Minacci traf für La Tour und Rolli für die Gekkos. Kurz darauf konnte La Tour nach fragwürdigen Strafen gegen die Gekkos in doppelter Überzahl agieren.
Erneut bewiesen die Waadtländer ihre Überzahlstärke und nutzten die Strafen umgehend aus. Gleich doppelt trafen sie und waren nun nur noch ein Tor hinten.
Doch auch La Tour nahm Strafen und genau so stark agierten auch die Gekkos im Powerplay.
Zum dritten Mal bewies Seifert seine Abschlussqualitäten und traf zum 7:9 für die Gekkos.

2 Tore Vorsprung und noch rund 11 Minuten zu gehen, es sah sehr gut aus für die Gekkos, zumal die Gekkos weiterhin aktiv blieben und mehrmals die Entscheidung auf der Schaufel hatten.
Drei Minuten vor Schluss war La Tour gezwungen den Torhüter durch einen zusätzlichen Feldspieler zu ersetzen.
Mit einem Mann mehr auf dem Feld kam La Tour tatsächlich noch einmal heran.

Nur noch 1 Minute und 45 Sekunden auf der Uhr und La Tour warf nun alles nach vorne.
Doch die Gekkos warfen alles in die Waagschale und kämpften leidenschaftlich.
So konnte TS Kummer einen 2vs1 Konter auf das verwaiste Waadtländer Tor starten, welcher von Loosli abgeschlossen wurde.
8:10 für die Gekkos und somit die Entscheidung!

Die Gekkos starten mit einem Break in die Playoffs und können so nächsten Samstag im Kirchacker ins Playoff-Halbfinale einziehen.
Eine starke Leistung der Gekkos, trotzdem ist noch nichts gewonnen. Es benötigt nächsten Samstag eine genauso konzentrierte und leidenschaftliche Leistung um ins Halbfinale einzuziehen.


DAS FANIONTEAM BRAUCHT EUCH!
UNTERSTÜTZE DAS FANIONTEAM NÄCHSTEN SAMSTAG 14:00 UHR IM KIRCHACKER LAUTSTARK!
GEMEINSAM IN DEN HALBFINAL!

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Die nächsten Spiele

Sa 28.09.2019 14:00 Gekkos Gerlafingen - IHC La Tour
ev. 29.09.2019 14:00 IHC La Tour - Gekkos Gerlafingen


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NLB: Letztes Heimspiel der Qualifikation

Am Sonntagnachmittag empfingen die Gekkos die Wolfurt Walkers.
Die Gäste aus dem Vorarlberg spielten um den Playoffeinzug und waren demensprechend motiviert.
Die Gekkos ihrerseits wollten die Siegesserie ausbauen und den Kampf um Platz 4 offenhalten.

Die Gekkos starteten besser ins Spiel und kamen in den ersten Minuten zum einigen guten Chancen.
Leider wurde der Gerlafinger Sturmlauf jäh durch eine Strafe gestoppt.
Wolfurt ein Team welches über gute Schützen und ein starkes Powerplay verfügt nutzte dies umgehend aus.
Fraglich hierbei ist ob der Ball jemals die Torlinie überquert hat, einzig klar ist, dass der Ball die Latte traf und die Schiedsrichter den Treffer gaben.
In der 10. Minute erhielten die Gekkos die Möglichkeit ihre neu gefundene Powerplaystärke unter Beweis zu stellen.
Wie so oft in den vergangenen Spielen klappte auch an diesem Sonntag das Powerplay sehr gut.
So war es der stets freche Jungspund Joel Teuscher welcher frei zum Abschluss kam und sich diese Chance nicht entgehen liess.
Quasi im Gegenzug tankte sich ein Vorarlberger an der Bande durch und fand im Slot einen sträflich freistehenden Kollegen welcher nur noch zum 1:2 für Wolfurt einschieben musste.
In dieser Phase waren die Gekkos kurzzeitig etwas von der Rolle und mussten kurzdarauf wieder in Unterzahl agieren.
Erneut nutzten dies die Vorarlberger Gäste eiskalt aus. Erneut ging ein Spieler im Slot vergessen.
Die Gekkos fingen sich wieder und kamen in der 14. Minute erneut zu einem Powerplay.
Rolli, auf Vorlage von TS Kummer, bewies einmal mehr seine Schussstärke und brachte die Gekkos wieder auf ein Tor heran.
Mit diesem Rückstand mussten die Gekkos in die Drittelspause.

Coach Jäggi nahm in der Pause kleine Änderungen in den Linien vor und verlangte von seinem Team mehr Leidenschaft und mehr Zug aufs Tor.
Das Fanionteam zeigte die erwünschte Reaktion und das Spiel der Gekkos nahm nun Fahrt auf.
Nach nur 42 Sekunden zog Loosli voller Entschlossenheit kurz nach der Mittellinie ab und traf genau via Pfosten an Goalie Dünser vorbei zum Ausgleich.
Lange hielt dieser Spielstand wiederum nicht, Wolfurt schloss nur 3 Minuten später einen Konter erfolgreich ab und war nun wieder in Front.
Da die Vorarlberger jedoch kurze Zeit später gleich wieder eine Strafe nahmen, bot sich den Solothurnern bereits kurz darauf wieder die Möglichkeit zum Ausgleich.
Die Gekkos nutzten das Powerplay erneut durch Loosli eiskalt aus und kamen nur 14 Sekunden später spektakulär zum Führungstreffer.
Aeschlimann der leidenschaftliche Kraftsportler und Bodypumper, kombinierte in einem magischen Moment Kraft und Ästhetik,
tankte sich durch die Vorarlberger Reihen und schloss im Fallen wunderschön in den Winkel ab. Traumtor!
Beflügelt von diesem Tor drückten die Gekkos weiter aufs Tempo und schnürrten den Gegner regelmässig in dessen Hälfte ein.
Die Gekkos waren dem Gegner in Sachen Tempo klar überlegen und zwangen so die Vorarlberger zu Strafen.
Rolli nutzte eine doppelte Überzahl aus und stellte auf 6:4 für die Hausherren. In der Folge gab es weiter Strafen über Strafen.
Für einmal wurde 3 gegen 3 gespielt, eine Spielsituation wie geschaffen für den Gerlafinger TS Kummer.
Der flinke Gekkos Stürmer entwischte den Wolfurtern und streichelte den Ball einhändig am Vorarlberger Torhüter vorbei in Tor. 7:4 für die Hausherren, welche weiter Druck machten.
Erneut war es TS Kummer welcher noch vor der Pause erfolgreich war und zum 8:4 Pausenresultat einschoss.
Ein Drittel zum Vergessen für die jungen Gäste welche vom Solothurner Powerhockey überrollt wurden.

Das 3. Drittel startete mit einer Überzahl für die Gäste.
Glanznig war es für die Gäste welcher die Hoffnung mit seinem 8:5 Anschlusstreffer kurzzeitig zurückbrachte.
Kurzzeitig daher, weil Stampfli einen Angriff während einer 3-gegen-3 Situation eiskalt abschloss und so auf 9:5 stellte.
Die Wolfurter kamen zwar bis zur 54. Minute nochmals auf 9:7 heran, doch die Gekkos liefen nie Gefahr dieses Spiel nochmals aus der Hand zu geben.
Zu entschlossen agierten die Gekkos in den Schlussminuten.
Zu erwähnen ist hierbei auch die starke Leistung von Goalie Marti welcher in brenzligen Situationen stets die Übersicht behielt und ein sehr gutes Spiel ablieferte.
Den Schlusspunkt unter diese Partie setzte der Schreiberling höchst persönlich mit einem filigran und der Präzision eines schweizer Uhrwerks vollführten Hocheckschuss (Anm.d.Red: Subjektive Meinung des Autors).

Die Gekkos treffen nun im letzten Spiel der Regular Season auswärts auf den Leader aus Rossemaison,
die Eroberung des 4. Platzes ist hier nur mit einem Sieg und einer gleichzeitigen Niederlage von La Tour noch möglich.
Am Gegner in den Playoffs wird sich nichts mehr ändern, man trifft auf La Tour!
Die Gekkos präsentieren sich momentan in einer bestechenden Form und dürfen sich sicherlich berechtigte Hoffnungen auf ein Weiterkommen in den Playoffs machen.

Telegramm

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Die nächsten Spiele

Sa 14.09.2019 14:00 Rossemaison II - Gekkos Gerlafingen


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GEKKOS GERLAFINGEN